- das Prinzip der Anton Uhlenbrock GmbH
Zur Zeit droht in NRW ein Lehrstellenmangel.
Im Vergleich zu 2001 ist ein Rückgang der gemeldeten
Ausbildungsplätze um 7,3 % zu verzeichnen.
Entgegen diesem allgemeinen Trend stellt die
Anton Uhlenbrock GmbH in Borghorst, dank der Kooperation mit dem
Arbeitsamt, auch in diesem Jahr zwei Lehrlinge ein.
Das Unternehmen ist anerkannter Ausbildungsbetrieb. Jugendliche werden
hier als Elektromaschinenbauer/in ausgebildet. In diesen Tagen hat Tiago
Da Silva Esteves (geboren in Brasilien, Sao Paulo) vor der
Handwerkskammer in Münster seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Um auch dem neuen Auszubildenden die Möglichkeit zu geben, sich ein
konkretes Bild vom Unternehmen und seiner zukünftigen Tätigkeiten zu
machen, erfolgt bei Uhlenbrock vorab ein einwöchiges Praktikum.
Das bricht das Eis und erleichtert uns den Start ins Berufsleben
berichten die Auszubildenden.
Durch die Ausbildung rücken neue Generationen ins Unternehmen. Damit
nutzt Uhlenbrock die Chance, Nachwuchskräfte im Unternehmen aufzubauen
und so in die Zukunft zu investieren. Wissensmanagement lautet hier das
Stichwort - alle lernen mit! - der Auszubildende vom Meister und
Gesellen und umgekehrt.
Feedbackgespräche geben allen Beteiligten die Möglichkeit sich
auszutauschen. Die Auszubildenden nutzen diese oft und gerne, denn hier
können Sie sich und Ihre Ideen einbringen. In Gesprächen werden
Fragen und Probleme gemeinsam diskutiert. Der Auszubildende ist dabei
aktives Mitglied.
Der Elektromaschinenbau-Meister Gregor Kreft
ist für die Jugendlichen Ansprechpartner und Mentor.
Es ist seine Aufgabe, die Auszubildenden aber auch den bestehenden
Mitarbeiterstamm auf die neue Situation einzustellen. Denn ein Team ist
immer nur so gut wie der einzelne Mitarbeiter.
Wichtig ist es, auf den Menschen einzugehen. Charakter,
Aufnahmefähigkeit und handwerkliches Geschickt ist bei jedem anders so
der Meister.
Ziel ist es, dass die Auszubildenden Spaß an der beruflichen
Entwicklung haben und ihre Talente gefördert werden. Nur so kann ein
erfolgreicher Abschluss bei der Prüfung vor der Handwerkskammer
gewährleistet werden.
Die Ansprüche an die Auszubildenden sind hoch.
Handwerkliches und technisches Geschick sind gefragt.
Elektromaschinenbauer/innen befassen sich mit Bau und Umbau sowie
Wartung und Reparatur von elektrischen Maschinen und Transformatoren.
Sie übernehmen alle Tätigkeiten, die beim Einbau, bei der
Aufstellung und dem Anschluss oder der Instandsetzung elektrischer
Maschinen notwendig sind. Eine interessante Aufgabe, da der Beruf
abwechselnd in der Werkstatt, auf Montagestellen oder im Kundenservice
ausgeübt wird.