BORGHORST. - "Ich bedanke mich für die vielen schönen Worte und freue mich, dass mein Sohn und meine Enkel unseren
Betrieb kompetent und leistungsstark in meinem Sinne weiterführen."
Mit fester Stimme, aber dennoch sichtlich berührt, freute sich gestern Anton Uhlenbrock über die Verleihung des Goldenen Meisterbriefes
durch Thomas Melchert von der Handwerkskammer Münster.
Dieser hatte zuvor in einer kleinen Laudatio die Vorzüge des Jubeliars und des Borghorster Unternehmens skiziert. "Ihre Stärken und
die des gesamten Uhlenbrock-Teams sind Schnelligkeit, Kompetenz, Zuverlässigkeit und - was viele vernachlässigen - die
Hilfsbereitschaft für den Kunden. Das hat sie stark gemacht.", sagte Melchert und überreichte dem Elektromaschinenbaumeister und
Firmengründer den Goldenen Meisterbrief.
Zuvor hatte Enkelin Sina Uhlenbrock eine Zeitreise durch die Firmengeschichte unternommen.
Mit der Erlangung des Meisterbriefes 1954 wurde der Grundstein für die Firmenentwicklung gelegt. In der Werkstatt wurden
die ersten Kinderschritte des Unternehmens
als Reparaturwerkstatt für Ankerwickelei und Mechanik getan. Es war der Beginn einer stetigen, aber auch kontrollierten
Expansion.
Neben der Reparatur von Maschinen erweiterte Anton Uhlenbrock die Angebotspalette als Zulieferer für diverse Industriebranchen.
1983 verlegte man den Firmensitz in das Industriegebiet in der Siemensstraße. Auf diesen Neubau von Werkstatt, Lager und
Verkaufsräumen
folgten 1991 und 1999 zusätzliche räumliche und technische Erweiterungen wie die Einrichtung eines Motorprüfstandes und
neuester Mess- und Prüftechniken.
Zudem wurde auch die Lagerhaltung von komplexen Komponenten und Systemen namhafter Hersteller kontinuierlich ausgebaut.
Bestand das Angebot
zu Beginn aus Reparaturdiensten, liegt heute die Stärke des Unternehmens vor allem in der vorrausschauenden Instandhaltung,
damit Firmen ihre Anlagen störungsfrei verfügbar haben und damit auch kostensenkend arbeiten zu können.
"Du warst für mich Vater und Mentor zugleich, und wir durften Fehler machen", gratulierte Sohn Hubert zu der Auszeichnung und betonte,
dass man auch heute auf den Rat des Seniors nicht verzichten kann und will. Er machte deutlich, dass der Familienbetrieb auch deshalb
so leistungsstark sei, weil man motivierte Mitarbeiter habe. Auch dies gehöre zu den Stärken des "Goldenen Meisters".
- dh,