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Uhlenbrock will wieder wachsen
Lager und Werkstatt zu klein
- ar - Borghorst.
Eigentlich ist alles wie damals, als es Firmengründer Anton Uhlenbrock in seinem umgebauten Ziegenstall zu eng wurde.
Er baute eine neue Werkstatt, zog um - und hatte für fast 25 Jahre Ruhe. Inzwischen ist Sohn Hubert auf der Kommandobrücke.
Nach dem Neubau an der Siemensstraße im Jahre 1983
mußte der Betrieb aber schon zwei Mal erweitert werden, Und nun, drei Jahre nach dem Bau einer neuen Lagerhalle
mit Büroräumen, plant das Unternehmen den ganz großen Coup. Mit einem Schlag soll die
Anton Uhlenbrock GmbH um das Doppelte wachsen. Aus 5000 sollen 10000 Quadratmeter Betriebsfläche werden.
"Wenn alles klappt, wollen wir im nächsten Jahr den ersten Spatenstich machen", so
Geschäftsführer Hubert Uhlenbrock. Dann hätte sich die Firma, die Antriebstechnik, wie zum Beispiel Elektromotoren
verkauft, wartet
und repariert, zum 50-jährigen Bestehen in 2004 selbst das größte Geburtstagsgeschenk gemacht.
"Es drückt überall", weiß Technischer Leiter Gregor Kreft aus täglicher Erfahrung. Darum sollen Lager und Werkstatt
kräftig wachsen. In einem weiteren Schritt soll dann das alte Gebäude entkernt und
unter anderem ein neues Kundenzentrum entstehen. Die Pläne existieren schon. Bis es aber soweit ist, müssen noch
Gespräche insbesondere in Grundstücksangelegenheiten geführt werden. "Wir sitzen mit der Stadt
an einem Tisch", ist Hubert Uhlenbrock optimistisch.
Das rasante Wachstum des Borghorster Traditionsunternehmens hat in erster Linie etwas mit der modernen
Firmenphilosophie zu tun, die Geschäftsführer
Hubert Uhlenbrock propagiert: "Uns geht es nicht mehr darum, ein einzelnes Kugellager, einen Motor oder eine
Riemenscheibe zu verkaufen." Das Unternehmen verkauft komplette
Servicepackete, übernimmt bei großen Firmen Wartung und Instandhaltung der Produktionsmaschinen.
"Dadurch können Maschinenausfallzeiten drastisch reduziert werden", erläutert Uhlenbrock. Solche umfassenden
Dienstleistungspackete
haben weiterhin zur Folge, dass Uhlenbrock für die Vertragspartner die Lagerhaltung übernimmt.
Die Werkstatt muß wachsen, weil auch die Elektromotoren und Maschinen, die zur Reparatur angeliefert werden,
immer komplexer und
damit auch größer werden. "Um wirklich sauber arbeiten zu können, müssen wir eine Zweiteilung in Demontage und Montage
vornehmen", erklärt Gregor Kreft das Konzept der Zukunft.
Bei aller technischen Weiterentwicklung - die Stärken des Unternehmens sieht Hubert Uhlenbrock
in einem ganz anderen Bereich: "Es ist unser Personal. Wir brauchen motivierte
und flexible Mitarbeiter, sonst läuft hier gar nichts." 35 sind es im Augenblick.
"Und die ziehen alle an einem Strang", ist sich der Geschäftsführer zu 100 Prozent sicher.
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