Mittwoch 13.07.2005
Neuer Status, alte Firma

Sebastian Windhaus bleibt auch nach der Ausbildung
im Uhlenbrock-Team

BORGHORST + Die Anton Uhlenbrock GmbH setzt auf Innovation. Nicht nur bei der Antriebstechnik, sondern auch bei der Ausbildung.

Ziel ist es, den eigens ausgebildeten Nachwuchs nachhaltig im Unternehmen aufzubauen und dauerhaft ins Team zu integrieren.

"Wir halten die Berufsausbildung für ein wichtiges Instrument unserer künftigen Personalgewinnung", so Geschäftsführer Hubert Uhlenbrock. Und: "In der Ausbildung und Übernahme erkennen wir das Potenzial für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens als auch für die Zufriedenheit und Motivation unserer Mitarbeiter"

Teamwork

Dass man mit dieser Personalstrategie richtig fährt, zeigt auch das jüngste Beispiel: die Übernahme des Auszubildenden Sebastian Windhaus in den Gesellenstatus. Aufgrund seiner Leistungen hat die Handwerkskammer hier sogar der vorzeitigen Abschlussprüfung zugestimmt, so dass die Übernahme bereits ein halbes Jahr vor Ablauf der Regelausbildungszeit erfolgen konnte.

Sebastian Windhaus freut sich über den erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung - und seine neue Stellung.

Foto:-mt-

Sebastian Windhaus hat im Rahmen seiner Ausbildung bei Uhlenbrock die Abteilungen Elektromaschinenbau, Elektroindustriemontage und Steuerungstechnik durchlaufen und wichtige Erfahrungen beim Kunden vor Ort gesammelt. Als Elektromaschinenbauer (neuer Begriff: Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik) wird er das Uhlenbrock-Team ergänzen.

Wesentlich problematischer als eine Ausbildungsstelle zu finden und diese erfolgreich zu absolvieren, stelle sich mittlerweile das Problem der Übernahmechance nach der Ausbildung dar. "Vor dem Hintergrund derartiger beruflicher Unsicherheit wollen wir Nachwuchskräften zukunftsfähige Ausbildungsplätze und damit gesicherte Perspektiven bieten", so Hubert Uhlenbrock.

Bedarfsorientiert

"Weniger sinnvoll erscheint es zur Schaffung von Ausbildungsplätzen gezwungen zu werden. Nicht die Quantität sondern die Qualität der Ausbildungsplätze sollte ausschlaggebend sein für einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. 'Schmalspurausbildungen' ohne zukünftige Perspektiven sollten vermieden werden, denn sie bedeuten keine Sicherstellung der Chancen der nachwachsenden Generationen," ist der Geschäftsführer überzeugt. Das Ausbildungsangebot bei Uhlenbrock werde daher an dem personalwirtschaftlichen Bedarf ausgerichtet.