Urenco Betriebsleiter Dr. Joachim Ohnemus (4. von links) verabschiedet die an der Energie-Tour teilnehmenden Mitarbeiter. Die Fa. Uhlenbrock unterstützt in diesem Jahr das Team der Urenco mit der Spende von Trikots, die Rolf Hundeler (5. von links) an das Urenco Betriebsrastmitglied Peter Krooß (2. von links) übergibt.

Urenco Mitarbeiter nehmen an Energie Tour teil

Gronau Der Betriebsleiter der Urenco Deutschland GmbH, Dr. Joachim Ohnemus, verabschiedete am Samstag die an der 7. Energie-Tour teilnehmenden Mitarbeiter. Die von den Betriebsräten der deutschen Energieversorgungsunternehmen organisierte Fahrradtour führt vom 14. bis zum 16. September über 216 kilometer von Chemnitz über Leipzig nach Halle an der Saale. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die nachhaltige Bedeutung einer lebens- und leistungsfähigen Energiewirtschaft mit Ihren Zulieferbetrieben für die deutsche Wirtschaft und die in dem Land lebenden und arbeitenden Menschen zu vermitteln, heist es in einer Mitteilung der Urenco.

Mit ihrer täglichen Arbeit tragen die Teilnehmer der Tour zu einer sicheren Energieversorgung bei, ohne dass es zu großen Stromausfällen wie in den letzten Wochen im Großraum New York, London und Rom kommt.

Die 1000 radfahrenden Teilnehmer, Kolleginnen und Kollegen aus Unternehmen der Energieversorgung, Hersteller von Kraftwerken und Anlagen sowie Zulieferer demonstrierten im Rahmen der Tour und während dreier Kundgebungen für einen gesunden und ressourcenschonenden Energiemix.. Zu diesem gehört nach der Meinung der Teilnehmer neben Stein- und Braunkohle auch die sichere und friedliche Nutzung der Kernenergie, wobei die vorhandene Kerntechnologie weiterentwickelt werden müsse, um im internationalem Wettbewerb Richtungskompetenz zu demonstrieren. DIe Teilnehmer fordern die Verantwortlichen in der Politik auf, die offenen Fragen der Endlagerung der radioaktiven Abfälle der Kernenergie nun endlich anzugeben und für eine Solidargemeinschaft innerhalb Deutschlands zu werben.

Für die Radler gehören ebenso die regenerativen Energieformen zu einem lebens- und leistungsfähigen Energiemix, der jedoch an den Erfordernissen eines Industrielandes orientiert sein müsse. Sie setzen sich daher für eine maßgeschneiderte und nicht parteiideologisierte Förderung ein. Durch eine Energiepolitik, die den Energiemix und den Einsatz der heimischen Energieträger an die erste Stelle setzt, wird wirtschaftliches Wachstum im Lande erzeugt, werden Arbeitsplätze gesichert und können zukunftsfähige Ausbildungsberufe erlernt werden. Eine ausgewogene und von Vernunft geprägte Energiepolitik sichert Wohlstand und trägt zum Erhalt einer friedlichen Welt bei.