Produktion Nr. 17.2002
Steinfurt (ba). Der häufigste Anlass für Reparaturen an Elektromotoren sind Lagerschäden. Zwar sollen Neuerungen wie Toreidalrollenlager, Hybridlager oder isolierte Lager
Abhilfe schaffen, werden oft jedoch gar nicht erst eingesetzt. Eine neue Ausbildung zum Wälzlagerexperten soll helfen, diese Innovationen zu nutzen.
Unter dem Titel: "Service-Spezialisten für E-Motoren" wurde die bundesweit erste Schulung zum Wälzlagerexperten durchgeführt.
24 Elektromaschinenbauer nahmen an dem von SKF entwickelten Trainingsprogramm in der Kreishandwerkerschaft Münster teil.
Partner war die Anton Uhlenbrock GmbH.
Das Zertifizierungsprogramm vermittelt Fähigkeiten, die dazu beitragen, den Lagerausfall bei Elektromotoren zu reduzieren, die Stillstandzeiten
beim Kunden abzukürzen und die damit verbundene Administration zu verringern.
Dazu gehört die Vermittlung von Kenntnissen über wälzlagerspezifische Aspekte bei der Wartung von Elektromotoren. Betriebsbedingungen,
Ausbau, Schadensdiagnose, Einbau und Wartung werden theoretisch geschult und praxisnah demonstriert und schließlich geprüft.
Mehr Kundenzufriedenheit durch Wälzlager-Know-how
Die Inhalte des Intensivseminars sind zudem in der Broschüre "Wälzlager-Know-how für Elektromotoren-Service-Spezialisten" zusammengefasst
und dienen auch als Nachschlagewerk.
Nachdem alle Mitarbeiter der teilnehmenden Elektromotorenfachbetriebe den Test erfolgreich absolviert haben, wird das Unternehmen mit der
Bezeichnung "Service-Spezialist für E-Motoren" zertifiziert.
Auch danach müssen die Betriebe immer wieder an den Schulungen teilnehmen, um stets auf dem Laufenden zu sein.
Details zur Schulung unter www.uhlenbrock.org und www.skf.de .
|